Land in Sicht“ – noch mehr Lotsen und Lotsinnen für Menschen mit Behinderung leiten durch den Behördendschungel

 

Startschussveranstaltung am 22. August 2014

 

Mit der Übergabe der Zertifikate über die erfolgreiche Teilnahme an der vierten Schulung, „Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort – Lotse/Lotsin für Menschen mit Behinderung“ nehmen die diesjährigen Absolvierenden ihre Tätigkeit auf und unterstützen die bereits tätigen Lotsinnen und Lotsen.

Aus diesem Anlass präsentieren sich die Lotsinnen und Lotsen in Westfalen auf der „Startschussveranstaltung“ gemeinsam der Öffentlichkeit und stellen ihr Angebot vor.

 

Datum: Freitag, 22.08.2014

Uhrzeit: 16:00 Uhr

Ort: Wichern Kultur- und Tagungszentrum

Stollenstr. 36 in 44145 Dortmund

 

Als Gäste werden u. a. erwartet: Herr LMR Borosch vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS) sowie regionale Behindertenbeauftragte und weitere Vernetzungspartner/innen. Auch für das leibliche Wohl und Musik ist gesorgt.

Ziel des Projektes „Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort – Lotse/Lotsin für Menschen mit Behinderung“, das vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales in NRW gefördert wird, ist die Stärkung und Qualifizierung von ehrenamtlich tätigen Menschen in der Behindertenselbsthilfe. Das Projekt ist Bestandteil des Aktionsplans „Eine Gesellschaft für alle“ der Landesregierung NRW und hat zum Ziel behinderten Menschen wohnortnah ein niederschwelliges Informationsangebot vorzuhalten, damit diese die Möglichkeit erhalten, ihre Rechtsansprüche auf ein selbstbestimmtes Leben umzusetzen. Das niederschwellige Unterstützungsangebot der Lotsinnen und Lotsen weist, Menschen mit Behinderung den Weg durch den Dschungel von Paragrafen und Behörden zu weisen und/oder an zuständige Fachstellen in ihrer Region zu vermitteln. Von großem Nutzen werden ihnen dabei die Kontakte zu Mitarbeitenden in verschiedenen Behörden und Diensten sowie Aktiven aus der Behindertenselbsthilfe sein, die sie im Rahmen der Schulung als Referentinnen und Referenten kennengelernt haben.

Die Qualifizierung und Netzwerkbildung von „Lotsinnen und Lotsen für Menschen mit Behinderung“, wird in Westfalen von MOBILE - Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V. umgesetzt. Die Schulung hat einen Umfang von 10 Schulungstagen und umfasst die Bereiche: Beratungskompetenz, Rechtskompetenz und Vernetzung.

Mit dem Abschluss der 4. Schulung stehen insgesamt 62 aktive Lotsinnen und Lotsen in ihrer jeweiligen Region in Westfalen als Ansprechpartner/in zur Verfügung.

Nähere Informationen zum Lotsenprojekt finden Sie auch unter: lotsen-nrw.de/westfalen

 


 

„Lotsen für Menschen für Behinderungen“ leiten durch den Behördendschungel

 

Startschussveranstaltung am 14. Dezember 2011

 

Mit der Übergabe der Zertifikate über die erfolgreiche Teilnahme an der zweiten Schulung, „Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort   –  Lotse/Lotsin für Menschen mit Behinderung“ starten die 21 Absolvent/-innen ab sofort ihre Tätigkeit als ehrenamtliche Lotsen/-innen.

 

Aus diesem Anlass präsentierten sich die Teilnehmer/innen in Westfalen am Mittwoch, den 14.12.11 Uhr im Reinoldinum, Dortmund auf der „Startschussveranstaltung“ gemeinsam der Öffentlichkeit und stellten ihr Angebot vor.

 

Herr Ministerialrat Roland Borosch vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS), Frau Christiane Vollmer (Behindertenbeauftragte Dortmund)  und Frau Dr. Birgit Rothenberg (Vorstand MOBILE e. V. Dortmund) sprachen ermutigende Grußworte. Herr Borosch verkündete darüber hinaus, dass in 2012 erneut eine Schulungsreihe in Dortmund durchgeführt werden kann.

 

Ziel des Projektes „Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort  –  Lotse/Lotsin für Menschen mit Behinderung“, das vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales gefördert wird, ist die Stärkung und Qualifizierung von ehrenamtlich tätigen Menschen in der Behindertenselbsthilfe. Die Lotsinnen und Lotsen kommen aus folgenden 9 Regionen: Arnsberg, Bochum, Dortmund, Herne, Herford, Kreis Coesfeld, Kreis Olpe, Paderborn, Soest.

 

Der 2. Ausbildungsdurchgang mit den Schulungsinhalten  Beratungskompetenz, Rechtskompetenz und Vernetzung an 11 Schulungstagen  wird in Westfalen von MOBILE - Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V. in Kooperation mit dem Bildungsträger IMPULSE GmbH umgesetzt. Parallel dazu erfolgt im Rheinland die Umsetzung der Schulung durch das ZsL Köln in Verbindung mit dem Bildungsträger AZK.

 

Mit dem Abschluss der 2. Schulung stehen zusammen mit den Absolvent/-innen aus 2010 insgesamt 36 Lotsinnen und Lotsen in 16 Städten bzw. Kreisen in Westfalen zur Verfügung. Analog zu den Lotsen in der Schifffahrt, werden sie den Ratsuchenden den Weg durch den Dschungel von Paragrafen und Behörden weisen und/oder auf zuständige Fachstellen in vor Ort hinweisen. Von großem Nutzen werden ihnen dabei die Kontakte zu Mitarbeitenden in verschiedenen Behörden und Diensten sein, die sie im Rahmen der Schulung als Referent/-innen kennengelernt haben.

 

Ansprechpartner/-innen:

Christiane Rischer / Holger Mangold

MOBILE e.V., Roseggerstr. 37, 44137 Dortmund

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Tel.: 0231 – 9128-375

 

 



 

Pressemitteilung zur Eröffnungsveranstaltung am 17.03.2010

„ Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort eine Schulung von Lotsen für Menschen mit Behinderung“ 2010

MOBILE e.V. verwirklicht in 2010 eine Fortbildung im Auftrag des Ministeriums für Arbeit Gesundheit und Soziales des Landes NRW unter dem Titel: "Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort Lotsen/Lotsinnen für Menschen mit Behinderung". Die Schulung ist für Personen gedacht, die überlegen, sich in Selbsthilfevereinen oder Ehrenamt für behinderte Menschen zu engagieren oder die als bereits "Aktive", vorhandene Kenntnisse vertiefen möchten.

MOBILE e.V. wird die Schulung im Raum Dortmund für die Region Westfalen als Pilotprojekt mit dem Bildungsträger IMPULSE GmbH koordinieren und umsetzen. Ziel der Fortbildung ist es, Mitgliedern aus Selbsthilfevereinen Grundlagenkenntnisse aus den Themenbereichen "Beratungskompetenz" – "Rechtskompetenz" – "Vernetzung" zu vermitteln. Die Ausbildung wird von Mai bis November 2010 in der Region Dortmund durchgeführt. Geplant sind 2 Wochenendveranstaltungen zu Beginn und Ende, 5 weitere Fortbildungstage und 2 Abendveranstaltungen.

Wichtiges Zugangskriterium ist die Einbindung des(r) Teilnehmers(in) in eine Selbsthilfegruppe oder in ein Ehrenamt im Bereich Behinderung oder chronische Erkrankung. Die Teilnehmenden erhalten im Rahmen der Ausbildung Unterstützung dabei, die neuen Fähigkeiten und Kenntnisse direkt in ihrer Region umzusetzen.

Für die Bereitschaft der Teilnehmenden, im Rahmen der Selbsthilfe oder Ehrenamt, Menschen mit Behinderungen bei der Durchsetzung ihrer behinderungsbedingten Anliegen und Forderungen zu beraten und zu begleiten, übernimmt das Land NRW die gesamten Schulungskosten inkl. Verpflegungs- und Fahrtkosten.